Dienstag, 16. Juni 2026

 Trailwerken in der Wachau

Wieder Mal höchste Zeit für einen Besuch im Welterbe Wachau. Bei Schlagwörtern wie Trailarea Göttweig, Welterbe-Steig, Dunkelsteinerwald wird mir warm ums Mountainbikerherz.

 Wir starten in Krems-Stein und überqueren die Mauterner Donaubrücke. Gemütliches Einrollen bis Furth, und erstmals den "Stairway to Heaven" bergauf zum Göttweiger Berg. Der dortige Bikepark zeigt zwei Gesichter: Das vergleichsweise Sanftere weist in Richtung Paudorf mit flowigen Naturtrails wie Uno, Roger, Andi U, Ragazzi. Wer die alle fährt und dazwischen immer wieder den "Stairway" als Uphilltrail nützt, kommt bald auf seine Höhenmeter. 

The Wild Side of Göttweig hingegen geht Richtung Klein Wien. Dort wird's außer steil nur felsig. Trails a la "Superiore" zeigen mir persönlich aufs neue meine Grenzen auf. 

Über allem thront das erhabene Stift Göttweig als weithin sichtbare Landmarke und als in sich ruhender Zeitzeuge seiner bald tausendjährigen Geschichte.

Wir sind uns einig, nach diesem Lehrstück in Sachen Mountainbike Fahrtechnik brauchen wir noch eine Portion Landschaftsbad für's Gemüt.

Fahren also weiter Richtung Dunkelsteinerwald, den einladenden weißen Welterbe-Steig Zeichen folgend, über den aussichtsreichen Giritzer, überqueren den Windstallgraben, bis zum Roten Kreuz in den Wäldern des Seekopfs.

 Bergab Richtung Rossatzbach machen wir unsere Entdeckung des Tages, den Pemexeltrail, ein Naturslalom zwischen Bäumen und Gneisfelsen entlang eines Bergrückens mit Tiefblicken zur Donau.

Wieder bergauf für die Höhenmeterbilanz, erreichen wir die Ferdinandswarte, und nehmen den Römerweg, ein echtes Fahrerlebnis-Highlight mehr, nach Mauternbach, wo wir einen kurzen Gewitterschauer abwarten.

Wie es der Zufall so will, endet unsere Tour direkt vor einem kleinen Gastgarten in Stein an der Donau als perfekte Location fürs Apres Bike Bier.



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