Donnerstag, 12. September 2013

Granittrail Waldviertel


 150km, 2950hm
Wellenreiten im Waldviertel

Man kann diese längste beschilderte Mountainbikeroute des Waldviertels sportlich angehen, in 2 Tagen durch die Landschaft fliegen, oder gar nur an einem Tag bewältigen. Ein Versuch meinerseits vor 3 Jahren scheiterte am entzundenen Knie meines Tourenpartners Werner. Wir starteten um 7h30 in Gmünd und kamen 110km, 2100hm weit, bis Bärnkopf, welches wir um 16h erreichten. Der Zeitrahmen hätte also möglicherweise gepasst für eine Tagesfahrt bis ganz an die Donau.

Es lohnt aber, sich Zeit zu nehmen für die Landschaft, einzukehren, auch ein wenig Geld dort zu lassen. Die Region ist es wert - und man wird selbst bestimmt bereichert heimkehren.

Tag 1: Gmünd-Gross Gerungs 60km, 1000hm
Das Idyll der Waldviertelschmalspurbahn, deren Schienen man immer wieder kreuzt. Die vielen Dörfer, die man durchquert, wo beinahe jedes Haus für sich ein kleiner Schatz ist. Herausgeputzte Landschaft. Die Mohnzelten am Hauptplatz von Weitra, dessen Fassaden man gesehen haben muss. Die Fahrt über den Waldviertler Semmering hinauf nach Bruderndorf, wo die Eierschwammerl am Wegrand leuchten. Rast am Ufer des beschaulichen Frauenwieserteiches.  



Die erste Hälfte des Tages ist, bis auf einen schärferen Berg zwischen Weitra und St.Martin, Einrollen auf Asphalt. Der Rest ein Geländeritt durch das Waldviertel-Bilderbuch.
Die Beschilderung nahezu perfekt. Einzig eine Abzweigung zwischen Langschlag und Gross Gerungs verleitet zum Verfahren: Kurz nach Kasbach liegt ein Schild am Wegrand im Gras. Hier muss man den Feldweg rechts bergauf nehmen, der auf den Hochberg führt.

Tag 2: Gross Gerungs - Gutenbrunn 57km, 1300hm
Fahrt durchs Bauernland. Unglaubliche Wegvielfalt. Altes Steinkreuz am Wegesrand. Meditative Stille. Heidelbeerwälder, Kukuruzfelder. Heuduft. Gegenlichtorgie im Wald. Man könnte ins Schwärmen geraten.
Bergab zum noch jungen Kamp, bergauf zur Ruine Arbesbach, dem Stockzahn des Waldviertels. Schöne Trails nach Altmelon. Diesmal Topfengolatsche statt Mohnzelt. Spannende Downhills rund um die "Lugaluacka" (es lohnt sich dort ein Stop, um diese wildromantische Granithöhle zu besuchen). Etwas eintönige Asphaltabschnitte rund um Schönbach, die ausser steil nur steil sind. Schliesslich die lange, lange Auffahrt nach Bärnkopf, neben dem rostbraunen Wasser des Kleinen Kamp, auf den Spuren des legendären Granitbeissers. Entspanntes Rollen in den Saggraben und noch eine Bergwertung zum Stifterteich. Waldviertel-Kanada.
Zuletzt ein erfrischender Sprung in den Edlesberger See und anschließend Rundum Verwöhnprogramm im aussergewöhnlichen Bühnenwirtshaus Juster zu  Gutenbrunn.
Dass dieser Tag, mit seinem andauernden Wechselspiel -steil Bergauf und steil Bergab-
ganz gehörig an der Kondition nagt, sei nicht verschwiegen. Nach Altmelon fehlt teilweise die Granittrail-Beschilderung. Wer sich dort an die gelben Wanderwegschilder zur Lugaluacka hält, ist auf jeden Fall richtig.


Tag 3: Gutenbrunn - Emmersdorf an der Donau 45km, 650hm

Zum Aufwärmen gehts ein Stück bergauf. Dann die lange, steile Schotterabfahrt ins Yspertal, die wohl jede Bremse zum Glühen bringt. Almwiese mit Alpenblick. Aussichtsreiche Fahrt durchs Tal, inklusive kurzweiligem Geländeabschnitt am "3 Seen Weg".   An der Ortsausfahrt Ysper/Altenmarkt beginnt der 300hm Anstieg auf den Ostrong, unterbrochen von der möglicherweise willkommenen Abwechslung einer knapp 15minütigen Radschiebeeinheit senkrecht den Berghang hinauf. Beim Neuwaldhäusel, dem ersten, einschichtigen Hof am Höhenrücken, nehmen wir Abschied vom Granittrail, folgen der "MTB.Leithen Panoramatour" noch 6km bis Kollnitz und biegen dort rechts ab auf den Waldviertelradweg nach Maria Taferl. Wallfahrtsort mit Weitsicht. Finaler Asphalt-Tiefflug ins Donautal. 
10km am Donauufer bis Emmersdorf am Eingang zur Wachau sind noch eingeplant.
Dass uns die Wachaubahn wegen "technischen Gebrechens" die Fahrradmitnahme verweigert und uns weitere 36km  Radfahrt nach Krems beschert, ist eine andere Geschichte...








Mittwoch, 11. September 2013

 
   46km, 1150hm

   noch eine Kombination im Rohrbacher Wegenetz, die sehr empfehlenswert 
   ist: Man fahre die Haus und Hof XL Strecke (siehe Eintrag 8.8.13) und hänge
   die Hausbergrunde an (siehe Eintrag 1.4.13). Heraus kommt eine Runde, 
   die gewaltig in die Beine geht und so ziemlich alles einsammelt,was in 
   meiner "flachen" Weinviertler Umgebung unter die Stollenräder genommen 
   werden kann...  
 

Donnerstag, 8. August 2013

Haus und Hof Runde XL

Wem die zuletzt vorgestellte Runde zu kurz ist, der hat 3 Möglichkeiten:

1. die Runde zweimal fahren

2. zwei Zusatzschleifen einbauen:
      - vom Start in Rohrbach die Kellergasse bergauf und den asphaltierten Leuchterweg, vorbei am
        Wetzdorfer Weinbrunnen, Richtung Rotes Kreuz, bis zum Waldrand. Dort zweigt ein Waldweg
        links ab. Über einen schönen Singletrail gehts hinab ins "Langental". Auf zwei Betonstreifen
        talaus zur Originalroute beim ehem. Rohrbacher Fußballplatz.
      - Nach dem "Fliegerkreuz" an der Hochstraße zweigt links ein versteckter, langer
        Graben ab (Abzw. exakt bei Ende des Wildsaugatters), den man bis knapp vor Obertern verfolgt.
        Bei Asphaltbeginn rechts und über den wüstenartigen Feldweg bergauf, bei einziger
        Abzweigung wieder rechts und den Feldweg entlang in den Wald zu markanter Kreuzung
        an der Hochstraße. Dort links und zurück in die Originalroute.
        (Zusatzschleifen sind in der Karte orange eingezeichnet)
   Somit erhöht sich der Spaß auf 30km und 850Hm.

 3. Die Königsdisziplin wäre erst eine XL Runde und anschl. eine "normale" Haus und Hof Runde.
    Sind dann insgesamt 54km und 1550Hm.
    Wer das unter 3h30min. schafft, ist reif für Granitbeisser und Co.

Dienstag, 6. August 2013

Rohrbacher Haus und Hof Runde

24km, 700hm
Trainingsrunde im Nahbereich meines Heimatortes, über die Hügel des westlichen Weinviertels. Ein dauernder Wechsel von schönen Bergabtrails und für die Region typischen Bergwertungen der Marke "kurz aber heftig".


Los geht`s beim Feuerwehrhaus in Rohrbach. Dem Asphaltweg aus dem Dorf hinaus folgen, vorbei am charakteristischen "Holzschupfen-Dorf". An der Gabelung beim Kreuz (ehemaliger Fußballplatz) Kurve nach links nehmen und solange am flachen Asphalt bleiben bis eine Furt die Durchfahrt des Trockenbachbettes linkerhand erlaubt (gelbes WW.Schild "Radetzkymarsch"). 




Über die Straße, Asphaltweg in die Felder bergauf nehmen und dem Radetzkymarsch zum Köhlberg folgen, bis auf die Anhöhe Hundsberg, wo der Schotterweg in einen Asphaltweg mündet (Weingartenhütte und Kreuz). Geradeaus bergab, bis in einer Linkskurve ein nahezu ebener Sandweg nach rechts abzweigt. Wir befinden uns nun am "Köhlberg- Erlebnisweg", es geht vorbei an der Rekonstruktion eines Kohlemeilers und gleich danach in einen steilen, grenzwertig befahrbaren Hohlweg, ein wahres Testpiece, ob die Form passt. Oben angekommen, dem Waldrand zur Köhlbergaussicht folgen. Schöner Rastplatz mit Kapelle, Gipfelkreuz und LuginsLand-Bilderrahmen. Hier geradeaus in einen schmalen Trail, nahe am Abgrund balancierend, der in einen Waldwegdownhill mündet: Durch eine Linksserpentine driften, 1-2 Sprünge über Geländekuppen und dann Abzweigung nach rechts nehmen. (Achtung! Kann im Abfahrtsrausch leicht übersehen werden). 
Der Downhill endet an einem Asphaltweg im Tal, den wir rechts bergauf nehmen. In einer Rechtskurve verlassen wir den Asphaltweg und folgen neuerlich den Radetzkymarsch Schildern, bergauf durchs "Hüttental", bis zur Anhöhe an der Fahndorfer Straße.


Einige Meter die Straße weiter und gleich links auf einen Schotterweg, immer den Waldrand entlang, Abzweigungen nach rechts missachtend, bis der Weg eine Kurve links bergab macht. Nun folgt ein speediger Downhill, teils grob schottrig, einmal durch eine scharfe Rechtskurve, unten ein holpriger Hohlweg, zu den ersten Häusern von Hollenstein. Hier gleich rechts bergauf, der Asphaltweg mündet oben in einen Schotterweg, den wir wieder nach rechts nehmen. Immer am Hauptweg bleibend, bergauf, linkerhand ein Weingartenzaun. Nach einer Rechtskurve wird es sportlich: Am besten ganz rechts bleiben, da ist der steile Schotter noch am gnädigsten. Die Tortur endet beim Hollensteinausblick, ein Aussichtspunkt übers weite Schmidatal, der sich in alten Zeiten wohl als Feldherrnhügel geeignet hätte. Weiter geradeaus, dem Waldrand entlang. Nach etwa 700m bei Kreuz den Weg rechts in die Felder nehmen, kurz darauf wieder links, auf eine Baumgruppe mit Rastbank zu. Hier führt ein schattiger Weg geradeaus nach Fahndorf hinab. Ortsdurchfahrt, die Pfarrkirche rechts liegen lassend, und nach dem Ortsende links bergauf auf einen Feldweg. Auffahrt auf den Reisberg, oben nach dem ersten Flachstück Abzweigung nach rechts nehmen, in aussichtsreicher Fahrt durch die Weinberge südwärts, auf Kiblitz zu, das wir schließlich über einen langen Highspeed-Feldweg-Downhill erreichen (immer links halten und nicht den Asphalt nehmen). Im Ort die Hauptstraße nach links, an der Gabelung beim Dorfhaus gleich wieder rechts weg auf Asphaltnebenweg, der uns aus dem Dorf hinaus zum abseits gelegenen Fußballplatz bringt. Hier gradaus in das Waldidyll  und bergauf zur Waldkreuzung beim Kiblitzer Kreuz an der Hochstraße. Rechts Richtung Süden und nach ca. 150m, bei erster Möglichkeit, die Hochstraße wieder nach rechts verlassen. Der Weg führt zu einer Jagdhütte und wird danach zu einem wahren "Waldwellenritt" über einen schönen Waldkamm und, nach hoffentlich nicht versäumter Rechtskurve, in dessen Seitenflanke hinab. Unten angekommen dann der AHA-Effekt: Hier war ich doch heut schon mal! So halten wir uns beim Kiblitzer Fußballplatz diesmal links, bleiben am Waldrand, solange bis kurz vor Asphaltende ein Hochstand auftaucht und ein Weg links in den tiefen Wald einlädt. Hier kommen einige Abzweigungen hintereinander, wichtig ist es, die zweite rechts und dann die zweite links zu  nehmen, um über einen wundervollen Waldweg, linkerhand bald der Zaun eines Wildsaugatters, bergauf zur Hochstraße zu pedalieren. 


Dort rechts, wir passieren das Fliegerkreuz, welches mit einer Inschrift und einer alten Feldflasche an den Absturz eines Fliegers im 2. Weltkrieg erinnert. Der Hochstraße weiter folgen, bis zur Waldlichtung der Hochstraßenfelder. Genau inmitten dieser nimmt man den Waldweg nach links, bergab zur Koglhütte, ein überraschender Rastplatz am Waldrand, mit Schneebergblick, Holzschnitzereien und Waldkegelbahn. Den Schotterweg weiter bergab, bis in den Talgrund des Antentales. Asphaltweg talaus und erste asphaltierte Abzweigung(!) nach rechts nehmen. Es werden hier die roten Dächer der Rainbow Ranch sichtbar, einem ziemlich entlegenen Reitstall. Noch vorher zweigt man rechts ab und kommt in einen finsteren Hohlweg mit hohen Seitenwänden, der weiter oben zum Singletrail wird. Diese Auffahrt ist ein weiteres Mountainbikeschmankerl unserer Region. Sie mündet oben in die Hochstraße, die zur Waldkreuzung beim Roten Kreuz führt.


Rechts bergab, hinaus aus dem Wald, in die Weinberge. Eine letzte Schleife noch, diese auszulassen wäre sträflich- der "Weinberg XC": Nach einer Asphaltweggabelung mit Rastbank steilen Weinbergweg links bergab, Rechts-Links Kombination durch den Weingarten, Asphaltweg kurz bergab, erste Möglichkeit rechts bergauf, am Weingartenrand bleiben, zweimal über eine steile Böschung runter und zuletzt auf Asphalt in den Wetzdorfer Haselgraben. Kurzes Stück talaus und erste Möglichkeit rechts, beim Asphaltende links auf steilen Wiesenweg. Nachdem dieser flacher wurde und durch ein kurzes Waldstück führte, rechts in die allererste Weingartenzeile einbiegen und  bergauf zum asphaltierten "Leuchterweg".
Gleich gegenüber gehts hinab in den Secret Canyon Rohrbachs, ein Mountainbiketrail mit teils künstlichen Hindernissen und Sprüngen. Leider nur 600m lang, aber wahrlich süchtigmachend.
Es sei nur soviel verraten, dass sich die Einfahrt am linken Rand einer meist geschnittenen Grünfläche mit Holzlagerplatz befindet.

Das Preisgeben von "Geheimtips" erzeugt einen gewissen Zwiespalt in mir: Einerseits ist es mir ein Anliegen, und letztlich auch Sinn dieser Seite, den Mountainbikesport in unserer Region zu fördern. Ich möchte anregen zur Ausübung dieses schönen Natursports. 
Andererseits das Bewusstsein, dass das Befahren von Waldgebieten offiziell verboten und nur mit dem Goodwill der Grundeigentümer möglich ist.
Deshalb mein Appell: Verhaltet euch naturkonform, rücksichtsvoll und in der Begegnung mit anderen Naturnützern stets defensiv. Betreibt Imagepflege für unseren Sport!

Das war jetzt eine lange Beschreibung für eine eigentlich kurze Runde, aber glaubt mir, das Befahren ist kurzweiliger als das Lesen...
Benchmark für diese Runde: 1h30min.
Go on, let the fat tyres roll.

Dienstag, 25. Juni 2013

Weinviertel Wallfahrt

130km, 1800hm

Dieser "long distance ride" am Mountainbike verbindet Haberg, Michelberg, Waschberg und Leiser Berge, sowie die Hills around Hollabrunn zu einer epischen Runde durch das Weinviertel. Fast alle 400m Hügel dieses vermeintlichen Flachlandes werden mitgenommen, eine im Tagesverlauf beachtliche Höhenmeter- und Kilometersammlung.
Geistiger Vater dieser Runde ist Bernd von www.mastertrails.at, dem ich auf diesem Weg für seinen Input danken möchte. Auf dessen Internetseite findet sich auch Beschreibung und Kartenmaterial zur Tour, der wir mit kleinen Varianten gefolgt sind...

Aus unserem Heimatrevier bei Rohrbach (Gem.Ziersdorf) gings über Oberthern, Waldlehrpfad Puch, Pankratzberg, Kleedorf und Haberg nach Stranzendorf.  Weiter am 840er Radweg nach Sierndorf und auf der Straße nach Leitzersdorf. Steiler Anstieg zum Waschberg, weiter zum Michelberg (Kirche am Gipfel) und Richtung Norden am WW633 zum Kirchenberg von Karnabrunn (Wallfahrtskirche - nomen est omen). 
Weinsteig-Großrussbach-Grafensulz- Station der Weinvierteldraisine- Wanderweg 632 zum Buschberg (491m) mit seiner weißen Haube. Diese Radaranlage auf seinem Gipfel ist eine der markantesten Weinviertler Landmarken.  
Buschbergausblick
















Weiter durch die sehenswerte Heidelandschaft des Buschbergs, am Römerweg über Au zum Oberleiser Berg und am Radweg Nr.7, waldreich, nach Enzersdorf im Thale. Den Göllersbach entlang bis Eggendorf (hier erreichten wir die 100km Marke) und danach über das grüne Kreuz und den Kirchenwald, vorbei an der steinernen Koliskowarte, nach Hollabrunn. Hinter der HTL, die stimmungsvolle Kellergasse bergauf, und geradeaus in den Wald zur Kapelle Klein Maria Dreieichen, einem weiteren Wallfahrtsspot. Bergab nach Oberfellabrunn und südwärts hinauf in den Gugelwald, der letzte schmerzhafte Anstieg des Tages.
Über den langen Waldweg der Schmidataler Hochstrasse zurück zum Start.
Unsere Fahrzeit: 7h 25 min.
Pause und  Jause auf der Buschberghütte (an Wochenenden bewirtschaftet).

Es sei nicht verheimlicht, dass man auf dieser langen Runde mehrmals auf Fahrverbotsschilder und Schranken trifft. Es sei jedem seine Entscheidung, diese zu missachten oder nicht - bei "Feindberührung" ist freundliches, defensives Verhalten und evtl. Radschieben angesagt.
 
Diese Runde ist genau das Richtige für alle Entdecker, Landschaftsfanatiker und "Abenteurer vor der Haustür", denn viel mehr Eindrücke lassen sich an einem Tag nicht sammeln...


Montag, 17. Juni 2013

Mittsommer XC Race Gars am Kamp

ein familiäres Mountainbikerennen vom URC Kamptal, 
im Steilhang nahe der Hamerlingwarte hoch über dem Kampfluss.


Es galt eine 3 km Runde mit 150hm 60min. lang so oft wie möglich zu befahren.
Wer zB. bei Minute 59 das Ziel passierte, durfte noch eine Runde anhängen.
Gewertet wurde die Anzahl der Runden und die Gesamtzeit.


Arge Trails, steil bergauf, wild bergab...
Lob und Dank dem Veranstalter!
Speziell möchte ich meinen imaginären Hut ziehen vor dem teilnehmenden Einradfahrer!!

Ergebnis:
Hauptrennen

Rang Start Nr. Name Vorname m/w JG Verein Runden gesamt Zeit gesamt Distanz gesamt Ø km/h HM gesamt
1 Silberbauer Andreas m 1992 ULC Horn 6 1:02:12,3 19,80 km 19,10 780 m
2 Paur Ronald m 1984 URC Spk Renner Langenlois 6 1:09:15,8 19,80 km 17,15 780 m
2 Gräf Fritz m 1985 URC Kamptal 6 1:09:15,8 19,80 km 17,15 780 m
3 Dobai Zoltan m 1982 Trekse 6 1:09:54,8 19,80 km 16,99 780 m
4 Lachmayr Robert m 1958 bike-horner.at 5 1:05:49,9 16,50 km 15,04 650 m
1 Silberbauer Ruth w 1987 bike-horner.at 5 1:07:13,2 16,50 km 14,73 650 m
5 Tiefenbacher Thomas m 1966 Racing Rohrbach 5 1:13:16,0 16,50 km 13,51 650 m
6 Kraus Christian m 1971 ULC Horn 4 1:07:02,4 13,20 km 11,81 520 m
7 Becker Harald m 1981 RC Kosmopiloten Zwettl 4 1:09:53,1 13,20 km 11,33 520 m
8 Klinggraber Wolfgang m 1972 ARBÖ 4 1:12:09,6 13,20 km 10,98 520 m
2 Kienastberger Stephanie w 1984 URC Spk Renner Langenlois 4 1:15:57,1 13,20 km 10,43 520 m
9 Marstaller Stefan m 1980 3 1:06:24,9 9,90 km 8,94 390 m (EINRAD)
10 Sochurek Lukas m 1987 LOVERIDE - JuKu Horn 3 1:12:06,9 9,90 km 8,24 390 m
DQ 6 Brack Christian m 1989 URC Spk Renner Langenlois (schwerer Sturz)

JUGEND
Rang ges. Rang m/w Start Nr. Name Vorname m/w JG Verein Runden gesamt Zeit gesamt Distanz gesamt Ø km/h HM gesamt
1 1 300 Pfeiffer Max m 1995 URC Kamptal 5 1:14:26,1 16,50 km 13,30 650 m
2 2 301 Lemp David m 1996 bike-horner.at 4 1:08:19,0 13,20 km 11,59 520 m

Dienstag, 4. Juni 2013

Heiligenstein Runde
31km, 750hm

Alljährlich im März trifft sich die Mountainbike Elite zum Saisoneröffnungsrennen am Langenloiser Heiligenstein, einem der größten Cross Country Bewerbe Österreichs. 
Auf den Spuren dieser legendären Kamptal Klassik Trophy bewegt man sich in dieser schönen Trailrunde:


Ich empfehle, in Mühlbach am Manhartsberg zu starten. Gleich hinter dem sehenswerten Schlossgarten geht es durch den englischen Landschaftspark mit alten Bäumen und Teichen, den idyllisch dahinplätschernden Gschinzbach entlang, nach Wiedendorf und Elsarn. Dort geradeaus bergauf durch die "Berggasse" und zum Wasserturm am Schönberg. Hier findet sich die Einfahrt zum sehr lässigen Trail über die Ruine Falkenberg ins Strasser Tal. Über die Straße und, den Mountainbikeschildern folgend, den Kohlbachgraben talein. Oben links und bald rechts dem markierten Waldweg folgend Richtung Zöbing bergab. Unten angelangt, hält man sich links bergauf und nimmt den rot markierten Wanderweg zur Kamptalwarte. Dieser steile und steinige Anstieg ist die legendäre "Selchkammer" der Kamptaltrophy, ein wahres "Bergauf- Fahr- Grenzerlebnis".


Oben an der Kamptalwarte, kommt, wer sich direkt zwischen Turm und Ausschank durchhält, auf einen Trail, den man sich wohl nur am Gardasee erwarten würde:  Felsig, steil, eng und Balance fordernd, geht es wieder hinab ins Kamptal. 
Hoffentlich heil unten angekommen, schwenkt man nach links auf den panoramareichen Asphaltweg in der Flanke des Heiligensteins, und nimmt bald den Wanderweg bergab in die Kampauen. Immer dem linken Kampufer folgend, nach Kammern. Ein kurzes Stück auf der Straße Richtung Straß und erste Möglichkeit links abzweigend auf den Weinbergweg, der bergauf zum Geißberg  und somit wieder in die Föhrenwälder des Heiligensteins führt. Es folgt eine schnelle Forstwegabfahrt bis zur Kreuzungsstelle mit der heutigen Route, wo wir, geradeaus, der blauen Markierung des "Missonweges" folgen. 
Dieser Wanderweg, durch die Wälder des Manhartsberges, der einsame Forstwege, schöne Trails und landschaftliche Überraschungen bereithält, leitet uns über mehrere Berge zurück nach Mühlbach.


..noch ein paar bewegte Bilder von der Tour:
http://youtu.be/M3JW_WaBS78